Wir beschreiben die wichtigsten Übungen und Bewegungen mit dem eigenen Körpergewicht, die wir im CrossFit machen
In diesem Teil konzentriere ich mich auf Übungen, für die wir nur unser eigenes Körpergewicht brauchen, ohne weitere Hilfsmittel wie Stangen oder Kurzhanteln. Ich denke, das ist ein guter Schritt, basierend auf den Empfehlungen aus dem vorherigen Artikel, um deine Leistungsfähigkeit zu testen. Wenn du gerne draußen trainierst und zu einem Park oder einem Bereich mit Klimmzugstangen und Dip-Barren kommst, kannst du die ganze Liste durchgehen; andernfalls geht’s sogar im Wohnzimmer (natürlich alle Möbel gut absichern…)
Air Squat oder Kniebeuge ohne Gewicht
Hier machst du eine Kniebeuge (Squat) ohne Stange, nur mit deinem eigenen Körpergewicht. Die Füße stehen schulterbreit, die Zehen zeigen leicht nach außen. Beim Runtergehen gehst du so tief wie möglich (nicht auf halber Höhe stoppen), die Hüfte sollte tiefer als die Knie sein. Dabei atmest du tief ein, um beim Hochkommen die Luft wieder auszuatmen.
Push up oder Liegestütze
Die klassischen Liegestütze, die jeder kennt. Du legst dich parallel zum Boden, stützt dich auf Zehenspitzen und Hände, die etwa schulterbreit auseinander sind (die Distanz kannst du je nach Zielmuskel variieren).
HSPU oder Handstand-Liegestütze
„Hand Stand Push Up“, oder umgangssprachlich Liegestütze im Handstand. Eine sehr beliebte Übung in vielen WODs. Sie kombiniert Kraft, Ausdauer und Gleichgewicht. Hier brauchst du eine Wand, um die Füße (Fersen) abzustützen.
Burpee
Ein „Klassiker“ im CrossFit, der in manchen WODs als Strafe eingesetzt wird, wenn du die nötigen Wiederholungen nicht schaffst, oder als „Strafarbeit“ von deinen Coaches 😉 . Es ist eine Kombination aus Liegestütz, Frog Squat, Explosivkraft und Sprung, mit kompletter Hüftstreckung und vollem Bewegungsumfang (ROM), wobei die Hände über den Kopf geführt werden.
Dips oder Trizeps-Fonds
Die klassischen Dips, entweder für die Brust (Chest Dips) oder den Trizeps (Triceps Dips), je nachdem wie weit du die Arme öffnest (je weiter, desto mehr beansprucht der untere Brustmuskel). Du brauchst zwei parallele Stangen. Beim Runtergehen senkst du dich, bis der Ellenbogen einen 90°-Winkel zum Oberarm bildet. Die Beine solltest du parallel halten, also nicht überkreuzen, um den Core leichter zu stabilisieren.
Pull up oder Klimmzüge
Die Klimmzüge, die jeder kennt, kannst du auf zwei Arten machen: streng ohne Schwung für Kraftaufbau mit Zusatzgewicht, oder mit Schwung (Kipping), was in WODs praktischer ist, um mehr Wiederholungen zu schaffen.
Trotz Schwung gilt: Arme unten komplett gestreckt und das Kinn über die Stange ziehen.
Muscle Up
Das kann man grob als Kombination aus Pull up und Dip beschreiben, in zwei Teilen ausgeführt. Wenn du einen Muscle Up schaffst, bist du der Community schon ein Stück näher 😉
Toes to Bar oder Zehen zur Stange
Der Name sagt schon, was du machen musst: an der Klimmzugstange hängen und die Füße mit den Zehenspitzen zur Stange bringen. Klingt einfach? Klar, aber wenn du mehrere hintereinander machen willst, wird’s knifflig. Hier sind Bauchmuskeln und die Koordination von Hüfte und Schulter entscheidend, um die Wiederholungen sauber zu schaffen.
Box Jump oder Kasten-Sprünge
Sprünge auf eine Kiste, Bank, Hürde oder erhöhte Plattform… Du stehst vor dem Objekt, Füße am Boden, und springst mit Kraft aus Beinen und Hüfte hoch, streckst die Hüfte durch und landest aufrecht.
Lunge oder Ausfallschritte
Der Ausfallschritt nach hinten, der oft in Beinroutinen vorkommt. Ein wichtiger Tipp: Das Knie des hinteren Beins sollte den Boden berühren. Im WOD kann die Laktatanhäufung im Bein dazu führen, dass du die Wiederholungen nicht schaffst.
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