Vitamin K wird zwar oft übersehen, spielt aber eine sehr wichtige Rolle für die Knochengesundheit und hilft, ungewollte Blutgerinnung zu vermeiden, was wiederum dem Herz-Kreislauf-System zugutekommt.
Dieses Vitamin wird in zwei Formen unterteilt: K1 (Phyllochinon) und K2 (Menachinon). Jede Variante bringt ihre eigenen Vorteile mit sich: Von der Stärkung der Knochen bis hin zur Verringerung von Arterienverkalkungen, indem sie spezielle Proteine aktiviert, die den Calciumhaushalt optimal regulieren.
Hier erfährst du, warum Vitamin K als “das vergessene Vitamin” gilt und welche wichtigen Schutzfunktionen es in deinem Körper erfüllt.
- Reguliert Calcium.
- Schützt die Knochen.
- Schützt die Arterien.
- Verhindert eine übermäßige Blutgerinnung.
- Aktiviert wichtige Prozesse in deinem Körper.
Inhaltsverzeichnis
- 1 1. Reguliert den Calciumhaushalt
- 2 2. Schützt die Knochen
- 3 3. Schützt die Arterien
- 4 4. Verursacht keine übermäßige Blutgerinnung
- 5 5. Aktiviert andere Gewebe
- 6 Welche Funktion hat Vitamin K im Körper?
- 7 Wie erkenne ich einen Mangel?
- 8 Vitamin K-Quellen
- 9 Für wen ist es wichtig?
- 10 Entdecke die besten Kombinationen
- 11 Hat es Nebenwirkungen?
- 12 Tipp von den Experten
1. Reguliert den Calciumhaushalt
Vitamin K ist entscheidend für die sogenannte “Carboxylierung” von GLA-Proteinen. Dieser Prozess ermöglicht es den GLA-Proteinen, Calcium zu “greifen” und es im Körper zu transportieren.
Ohne ausreichend Vitamin K können die Proteine diese Aufgabe nicht erfüllen, und der Calciumhaushalt gerät außer Kontrolle. Dies führt dazu, dass Calcium unkontrolliert in Richtung Arterien und weicher Gewebe wandert.
2. Schützt die Knochen
Das GLA-Protein wird auch Osteocalcin genannt, das mit der Knochendichte verbunden ist. Es benötigt dieses fettlösliche Vitamin, um Calcium zu speichern.
Wenn Osteocalcin nicht ausreichend “carboxyliert” ist, kann es den Calciumspiegel in den Knochen nicht regulieren. Das Resultat: Calcium entweicht aus den Knochen, die dadurch porös werden, während es sich in den Arterien ablagert. Vitamin K kann diesen Prozess jedoch rückgängig machen.
3. Schützt die Arterien
Vitamin K aktiviert die sogenannte Matrix-GLA-Protein (MGP), das Calcium in den Arterienwänden reguliert. Ein Mangel an aktivem MGP führt zu Calciumablagerungen in Form von atherosklerotischen Plaques.
Patienten, die blutverdünnende Mittel wie Cumarine einnehmen, haben oft eine beschleunigte Arteriosklerose, da diese Medikamente die Wirkung von Vitamin K hemmen.
4. Verursacht keine übermäßige Blutgerinnung
Obwohl Vitamin K eine zentrale Rolle bei der Blutgerinnung spielt, ist bemerkenswert, dass es dabei hilft, diesen Prozess im gesunden Gleichgewicht zu halten. Es fördert die Blutgerinnung, wenn nötig, ohne dabei eine Hyperkoagulation zu verursachen – einen Zustand, in dem das Blut zu stark gerinnt und Komplikationen wie Thrombosen verursachen kann.
Vitamin K aktiviert Proteine, die nicht nur bei der notwendigen Blutgerinnung helfen, sondern auch unnötige Blutgerinnsel verhindern.
5. Aktiviert andere Gewebe
Vitamin K geht weit über seine Funktion in der Leber hinaus und unterstützt die Aktivierung anderer Gewebe, insbesondere der weichen Gewebe und Arterien. Es aktiviert Proteine wie das Matrix-GLA-Protein (MGP) in den Arterien, das hilft, Calciumablagerungen zu verhindern und so zur Gefäßgesundheit beiträgt.
Durch diesen Schutz wird die Verkalkung der Arterien vermieden, was das Risiko für Atherosklerose, also die Verhärtung und Verengung der Arterien, und damit verbundenen Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduziert.

Welche Funktion hat Vitamin K im Körper?
Vitamin K ist einzigartig, weil es GLA-Proteine (Gamma-Carboxy-Glutaminsäure) aktiviert, die entscheidend für die Calciumsteuerung im Körper sind – eine Funktion, die keine andere Vitaminart teilt.
Diese Proteine sind nicht nur wichtig für die Knochengesundheit, um Osteoporose zu verhindern und eine ausreichende Mineralisierung des Knochengewebes zu fördern, sondern spielen auch eine wichtige Rolle im Herz-Kreislauf-Schutz, indem sie die arterielle Verkalkung verhindern, die zu schwerwiegenden Komplikationen führen kann.
Studien
Klinische Studien, einschließlich einer langjährigen Studie in Rotterdam, haben die signifikanten Vorteile von Vitamin K, insbesondere K2, für die Herz-Kreislauf- und Knochengesundheit nachgewiesen.
Menschen, die ausreichend K2 konsumierten, erlebten eine Reduktion der arteriellen Verkalkung und ein geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zudem zeigte die Einnahme von Vitamin K eine Verbesserung der Knochendichte und ein verringertes Risikos für Frakturen an der Wirbelsäule und Hüfte.
Wie erkenne ich einen Mangel?
Es ist oft schwierig, einen Mangel an Vitamin K frühzeitig zu erkennen. Doch ein solcher Mangel kann erhebliche gesundheitliche Auswirkungen haben, wenn er unbeachtet bleibt.
Vitamin K-Quellen
Jahrelang galten Calcium und Vitamin D3 als die wichtigsten Nahrungsergänzungsmittel für die Knochengesundheit. Neueste klinische Studien zeigen jedoch, dass dies nicht ausreicht.
Vitamin K2 ist genauso wichtig für die Knochengesundheit wie Calcium und D3.

Für wen ist es wichtig?
Vitamin K ist für alle wichtig, aber besonders für folgende Gruppen:
- Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. Arteriosklerose)
- Ältere Menschen mit Knochenerkrankungen
- Kinder, um eine stabile Knochenstruktur aufzubauen
- Menschen mit empfindlichen Zähnen
Da der Körper nicht genügend Vitamin K produziert, muss es durch Ernährung oder Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden.
Du findest die besten Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin K in unserem Online-Shop.
Entdecke die besten Kombinationen
Hier sind die besten Synergien mit Vitamin K:
- Mit Vitamin D3: Die “Traumkombination” zur Unterstützung der Calciumaufnahme und Verbesserung der Knochendichte. Tägliche Dosis: 2000-10000 IE.
- Mit Magnesium: Diese Kombi unterstützt ebenfalls die Knochengesundheit. Tägliche Dosis: 200-400 mg.
- Mit Calcium: Diese Kombination stärkt und unterstützt das gesamte Knochensystem. Tägliche Dosis: 500 mg.
Hat es Nebenwirkungen?
Vitamin K ist ein natürlicher Stoff und hat in der Regel keine bekannten Nebenwirkungen. Es besteht auch kein Risiko für eine übermäßige Blutgerinnung, da die Proteine, die für die Gerinnung verantwortlich sind, nur eine begrenzte Menge Vitamin K aufnehmen können. Sobald der Körper gesättigt ist, wird nichts weiter aufgenommen.
Tipp von den Experten
Experten der Universität Maastricht betonen, wie wichtig die Einnahme von Vitamin K ist. Sie empfehlen die natürliche Form von Vitamin K2, da sie am besten vom Körper aufgenommen und verwertet wird.
- Laut den Experten sollte der Körper täglich etwa 100 mcg erhalten.
Also, worauf wartest du noch? Jetzt hast du keine Ausrede mehr, deinem Körper das Vitamin K zu geben, das er braucht!
Studien und Quellenangaben:
- JM, Vermeer C, Grobbee DE, Schurgers LJ, Knapen MH, van der Meer IM, Hofman A, Witteman JC. La ingesta dietética de menaquinona asociada con la reducción del riesgo de sufrir enfermedad coronaria: el estudio de Rotterdam. J Nutr. 2004 Nov; 134 (11): 3100-5.
- Pandeo JW, Atsma M, Bartelink ML, Prokop M, Geleijnse JM, Witteman JC, Grobbee DE, van der Schouw YT. La ingesta elevada de menaquinona en la dieta asociada a una reducción de la calcificación coronaria. Aterosclerosis. 2009 de abril; 203 (2): 489-93. doi: 10.1016 / j.atherosclerosis.2008.07.010. Epub 2008 Jul 19.
- Schurgers LJ, y col. Regresión de la elastocalcinosis medial inducida por warfarina y un alto consumo de vitamina K en ratones. La sangre. 2007 1 de abril; 109 (7): 2823-31.
- Cockayne S, Adamson J, Lanham-New S, Shearer MJ, Gilbody S, Torgerson DJ. Vitamin K and the prevention of fractures: systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. Arch Intern Med. 2006 Jun 26;166(12):1256-61.
- Zittermann A. Effects of vitamin K on calcium and bone metabolism. Curr Opin Clin Nutr Metab Care. 2001 Nov;4(6):483-7.

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