Du musst kein Küchenprofi sein, um schon mal von den unzähligen Vorteilen der Curcuma longa gehört zu haben. Das Gewürz stammt aus Indonesien, China und Indien und ist inzwischen auch auf unseren Tellern gelandet.
Hol dir dieses natürliche Wundermittel in deine Ernährung, denn dein Körper wird es dir danken. Du bist hier genau richtig, um alles über die „Königin“ der Gewürze zu erfahren.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Ein bisschen Geschichte …
- 2 Was ist Kurkuma?
- 3 Kennst du den Unterschied zwischen Kurkuma und Curcumin?
- 4 Ein wirksames Naturmittel gegen Entzündungen
- 5 Was steckt alles drin?
- 6 10 Vorteile des „Indischen Safrans“
- 7 Anwendungen des natürlichen Entzündungshemmers
- 8 Wie nimmt man das „Gewürz des Glücks“ ein?
- 9 Gibt es Gegenanzeigen?
Ein bisschen Geschichte …
Deine Gesundheit mit einem Gewürz zu verbessern, das du im Küchenschrank hast, ist eine erstaunliche Möglichkeit, auf die du nicht verzichten solltest.
In den letzten 4 Jahren ist Kurkuma in der Küche besonders beliebt geworden. Was du vielleicht nicht wusstest: Sie kann noch viel mehr für dich tun.
Noch heute wird weiter daran geforscht, wie Kurkuma als mögliche alternative Behandlung für viele häufige Krankheiten, Verletzungen und chronische Beschwerden eingesetzt werden kann.
In letzter Zeit empfehlen immer mehr Ernährungsexperten Kurkuma als erste Maßnahme bei Gelenkentzündungen oder bei Arthritis. Die Ergebnisse sprechen für sich.
Was ist Kurkuma?
Es handelt sich um eine mehrjährige, krautige Pflanze mit Rhizomen, die zur Ingwerfamilie gehört, genauer gesagt zur Familie Zingiberaceae.
Klingt erstmal nicht besonders spannend. Aber was, wenn wir dir sagen, dass man sie mahlt und kocht, um ein orangefarbenes Pulver zu gewinnen, das als Gewürz im Curry verwendet wird? Das kommt dir bestimmt bekannt vor, oder?
Außerdem wird sie in der Küche als Farbstoff verwendet, zum Beispiel in Senf, eingelegtem Gemüse, Käse oder Margarine.
Tatsächlich wird Kurkuma seit Urzeiten eingesetzt, um Beschwerden entgegenzuwirken, vor allem bei Problemen im Magen-Darm-Trakt wie Durchfall, Koliken oder Entzündungen. Auch ihre antiseptische Wirkung bei der Behandlung von Wunden und Verbrennungen ist nicht zu unterschätzen.
Weitere Namen, unter denen Kurkuma bekannt ist, sind „Indischer Safran“ oder „Gewürz des Lebens“.
Als bedeutendes Mitglied der Ingwerfamilie stammt diese Pflanze ursprünglich aus Asien und einigen tropischen Regionen. Sie wird vielseitig in der Küche verwendet. Doch was sie wirklich einzigartig macht, sind ihre spannenden medizinischen Eigenschaften zur Behandlung verschiedenster Beschwerden.
Der Schlüssel liegt im Curcumin
Heute sorgt Kurkuma weltweit für Aufsehen, da sie das Interesse der wissenschaftlichen Gemeinschaft geweckt hat. Man hat herausgefunden, dass der Hauptwirkstoff dieser Pflanze Curcumin für die zahlreichen gesundheitlichen Vorteile verantwortlich ist und außerdem die typische gelb-orangene Farbe verleiht.
Außerdem wird Kurkuma zur Hautpflege eingesetzt. Sie hat sich bei der Wundheilung bewährt und wird auch bei Hauterkrankungen wie Psoriasis erfolgreich verwendet. Vielversprechend ist sie auch im Kampf gegen Mukoviszidose, eine in Europa weit verbreitete genetische Erkrankung.
Kennst du den Unterschied zwischen Kurkuma und Curcumin?
Das Ergebnis ist jene Substanz, die dem Curry seine schöne goldene Farbe verleiht und außerdem in der Medizin besonders geschätzt wird.
Tatsächlich wurde sie traditionell zur Behandlung fast jeder erdenklichen Krankheit eingesetzt, von den Pocken bis hin zu einer einfachen Verstauchung des Knöchels.
Dieses Polyphenol befindet sich in der Wurzel der Pflanze und hat eine leuchtend gelbe Farbe. Genau wie bei Orangen ist es außerdem eine starke Quelle für Vitamin C.
Kurkuma gilt als mögliches natürliches Schutzmittel gegen eine Vielzahl von Erkrankungen, die durch entzündliche Prozesse in verschiedenen Bereichen des Körpers entstehen.
Eines der am besten untersuchten Potenziale ist ihre Fähigkeit, das unkontrollierte Wachstum von Tumorzellen zu hemmen und ihre Ausbreitung (Metastasierung) zu verhindern. Deshalb könnte Kurkuma eine sinnvolle Ergänzung zu medizinischen Krebstherapien wie Chemotherapie oder Strahlentherapie sein.
Ein wirksames Naturmittel gegen Entzündungen
Unter den vielen gesundheitlichen Vorteilen von Kurkuma sticht besonders ihre Wirkung als Schutz für das Herz-Kreislauf-System hervor. Sie kann außerdem dabei helfen, Krankheiten wie Krebs sowie neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson zu bekämpfen oder vorzubeugen.
Auch bei Multipler Sklerose weckt Kurkuma Hoffnung als potenzielle natürliche Behandlungsoption.
Gleichzeitig schützt sie deine Augen, da sie kataraktbedingten Schäden entgegenwirkt und bestimmte Folgen eines erhöhten Blutzuckerspiegels lindern kann, wie sie häufig bei Diabetes auftreten.

Was steckt alles drin?
Das bringt Kurkuma von Natur aus mit:
- Polyphenole
- Ballaststoffe
- Vitamine: C, E, K, B1, B2, B3, B6 und B9
- Mangan
- Eisen
- Kalium, Calcium, Magnesium, Kupfer und Zink
10 Vorteile des „Indischen Safrans“
Kurkuma ist viel mehr als nur ein aromatisches Gewürz. Sie gilt als eines der bekanntesten natürlichen Mittel gegen Entzündungen und wird sowohl in der Medizin als auch in der Küche geschätzt.
Wusstest du, dass ihr sogar eine vorbeugende Wirkung gegen Cholesterin zugeschrieben wird?
Kurkuma begeistert Menschen auf der ganzen Welt und hat auch das Interesse der Wissenschaft geweckt. Forschende haben herausgefunden, dass ihr Hauptwirkstoff, das Curcumin, für viele ihrer beeindruckenden gesundheitlichen Vorteile verantwortlich ist.
Hier kommen ihre 10 wichtigsten Vorteile!

Ein kraftvolles Antioxidans
Der „Indische Safran“ ist als Antioxidans einfach unbezahlbar und leistet wertvolle Hilfe dabei, deine Zellen vor den gefürchteten freien Radikalen zu schützen. In den letzten Jahren hat Kurkuma immer mehr Aufmerksamkeit von medizinischen Fachleuten auf sich gezogen, unter anderem wegen ihrer starken antioxidativen Wirkung.
Untersuchungen aus dem Jahr 1995 ergaben, dass eine Ernährung, die Kurkuma enthält, zur Reduzierung von oxidativem Stress beitragen kann. Neuere Studien bestätigen diese Erkenntnisse.
Oxidativer Stress kann durch Sonne, Zucker, Luftverschmutzung, verarbeitete Lebensmittel oder schädliche Chemikalien ausgelöst werden.
Kurkuma wirkt als starkes Antioxidans, egal ob du sie als Gewürz in deine Ernährung integrierst oder als Nahrungsergänzungsmittel einnimmst.
Weil oxidativer Stress als Schlüsselfaktor bei der Entstehung von Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen gilt, kann Kurkuma eine wichtige Rolle in der Vorbeugung beider Krankheitsbilder spielen.
Kurkuma stellt sich auch anderen Krankheiten entgegen
Eine der wichtigsten Eigenschaften von Kurkuma ist ihre nachgewiesene Wirksamkeit im Kampf gegen Krebszellen.
Zahlreiche Forscher haben sich mit ihren vielversprechenden Effekten im Kampf gegen Krebs beschäftigt und betont, dass Curcumin sich als einer der wirksamsten chemopräventiven Wirkstoffe gegen Tumore gezeigt hat.
Zu den Krebsarten, bei denen Studien positive Effekte belegen, gehören unter anderem Prostatakrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Darmkrebs und Brustkrebs. In all diesen Fällen wurde das potenzielle Wirkprofil dieses Nährstoffs hervorgehoben.
Entzündungshemmende und therapeutische Eigenschaften
Die entzündungshemmende Wirkung von Kurkuma ist bestens bekannt. Sie regt die Nebennieren dazu an, entzündungshemmende Hormone zu produzieren, was sie besonders beliebt macht bei Menschen mit Gelenkschmerzen oder Arthritis.
Ein echter Booster für die Verdauung
Dieses Must-have in der Küche trägt auch zur Verbesserung der Verdauung bei und kann Blähungen und Völlegefühl lindern. Außerdem kann es die Gallenproduktion in der Leber anregen und dem Körper helfen, Fette besser zu verdauen.
Auch Menschen mit Diabetes finden in Kurkuma ein starkes Mittel, das sich als wirksam erwiesen hat, um den Blutzuckerspiegel zu senken.
Durch ihre stark gallentreibende Wirkung wird die Gallenproduktion gefördert, was wiederum die Fettverdauung unterstützt.
Curcumin, das nicht wasserlöslich ist, besitzt eine hohe Fettlöslichkeit. Es wird gut über Fette aufgenommen, problemlos verstoffwechselt und über den Stuhl ausgeschieden.
Blutverdünnende Eigenschaften
Eine weitere große Stärke von Curcumin ist seine Fähigkeit, die Blutgerinnung zu verringern, indem es die Oxidation von Ablagerungen an den Arterienwänden reduziert. Genau diese Eigenschaft macht Kurkuma besonders wertvoll für Menschen mit hohem Blutdruck oder erhöhtem Cholesterinspiegel.
Dass ein einfaches Gewürz dir dabei helfen kann, die Triglyceridwerte auf natürliche Weise zu senken, solltest du dir nicht entgehen lassen.
Kurkuma trägt dazu bei, diese Werte zu regulieren, unterstützt ihren Abbau und hilft so, einem Herzinfarkt vorzubeugen.
Auch bei Asthma kann Kurkuma helfen
Asthma ist eine weit verbreitete Atemwegserkrankung, die sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen vorkommt. Ärzte definieren sie als eine chronisch obstruktive, aber reversible Erkrankung der Atemwege. Zum Glück kann sie bei korrekter Diagnose und Ermittlung der Ursachen gut behandelt werden.
Die Ergebnisse waren eindeutig: Es kam zu einer besseren Vorbeugung von Entzündungen und einer geringeren Schleimbildung. Beides sind typische Begleiterscheinungen von Asthma. Gleichzeitig wurde die entzündungshemmende Wirkung gestärkt und die antioxidativen Eigenschaften erhöht.
Außerdem kann Kurkuma auch äußerlich angewendet werden, etwa bei Verbrennungen, Psoriasis oder Pilzinfektionen.

Kurkuma und Augenerkrankungen
Besonders hervorzuheben ist hier die chronische anteriore Uveitis, eine entzündliche Erkrankung, die die Gefäßhaut des Auges betrifft, vor allem den Bereich rund um die Iris.
Aktuelle Studien haben gezeigt, dass Kurkuma bei der Behandlung dieser Erkrankung genauso wirksam sein kann wie Kortikosteroide.
Dazu kommt ein weiterer Vorteil: Kurkuma verursacht keine bekannten Nebenwirkungen.

Beschleunigt die Wundheilung
Die Wundheilung wird durch den Extrakt dieser Pflanze nachweislich unterstützt.
Ein Versuch mit Tieren, genauer gesagt mit zwei Gruppen von Ratten und Meerschweinchen, zeigte, dass die mit Curcumin behandelten Tiere deutlich schneller heilende Wunden aufwiesen.
Und damit nicht genug: Forscher stellten auch ein erneutes Wachstum von Hautzellen fest.
Kurkuma und das Nervensystem
Innerhalb der Vielzahl neurologischer Beschwerden haben Fachleute zahlreiche Vorteile entdeckt, die mit diesem Nährstoff in Verbindung stehen. Denn Curcuminoide weisen mindestens 10 bekannte neuroprotektive Wirkungen auf.
Schutz vor Demenz und kognitivem Abbau: Der Verlust kognitiver Fähigkeiten ist ein natürlicher Teil des Alterns, auch wenn keine konkreten Schäden oder Erkrankungen vorliegen. Bestimmte Studien liefern vielversprechende Hinweise auf eine Verbesserung der kognitiven Leistung durch den Verzehr von Curry.
Schützt vor Alzheimer
Wirkt als Nootropikum
Die nootropischen Eigenschaften dieses Gewürzes sind wissenschaftlich belegt. Was bedeutet das genau? Es bedeutet, dass Kurkuma die Gehirnfunktion unterstützen kann, indem sie Nervenzellen schützt und die Signalübertragung zwischen den Synapsen erleichtert.
Ideal zum Abnehmen
Hast du schon von den Vorteilen von Kurkuma beim Abnehmen gehört? Es ist allgemein bekannt, dass dieses Gewürz ganz oben auf der Liste der Superfoods zum Abnehmen steht, weil es die Fettverbrennung unterstützt und die Fettverwertung im Körper erleichtert. Curcumin, das über die Ernährung aufgenommen wird, kann das Wachstum von Fettgewebe einschränken, indem es die Bildung neuer Blutgefäße hemmt, ein Prozess, der als Angiogenese bekannt ist. Genau deshalb wird Kurkuma in modernen, innovativen Abnehmprogrammen eingesetzt.
Kurkuma ist ein echtes Multitalent und bringt dazu noch richtig Geschmack in deine Küche. Eine tolle Gelegenheit, deiner Gesundheit etwas Gutes zu tun und dabei leckere Curry-Gerichte zu genießen.
Anwendungen des natürlichen Entzündungshemmers
Kurkuma wird vor allem auf zwei Arten genutzt, wie du in diesem Beitrag schon gesehen hast:
Medizinische Anwendung
Die medizinische Bedeutung dieses Gewürzes nimmt stetig zu.
Wichtig zu wissen: Es gibt zwei Hauptsorten, die Kurkuma aus Java und Curcuma longa Vahl. Beide Formen wurden von der Europäischen Arzneimittelagentur zur Behandlung verschiedener Verdauungsbeschwerden zugelassen, da sie die Gallenproduktion im Körper anregen können.
Typische Beschwerden, bei denen Kurkuma helfen kann, sind Blähungen, Völlegefühl sowie schwere und langsame Verdauung.
Noch ein Pluspunkt: Sowohl die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als auch die Europäische Arzneimittel-Agentur empfehlen Kurkuma bei funktionellen Verdauungsproblemen wie Dyspepsie oder durch diese verursachten Blähungen.
Verwendung in der Küche
Aber der Mensch lebt nicht nur von Medizin. Eine gute Ernährung ist ein entscheidender Faktor für deine Gesundheit. Und genau hier zeigt Kurkuma auch in der Küche, was sie kann.
Sie wird unter anderem zur Herstellung von Curry verwendet und verleiht diesem nicht nur seine typische Farbe, sondern auch einen leicht süßlichen, leicht scharfen Geschmack. Du kannst Kurkuma nutzen, um deinen Gerichten Geschmack zu geben und deinen Reis- und Fleischgerichten aus Geflügel, Schwein oder Fisch diese typische senfgelbe Farbe zu verleihen, von der hier schon öfter die Rede war.
Vorsicht bei der Dosierung: Wenn du zu viel davon nimmst, überdeckt Kurkuma schnell den ganzen Geschmack deiner Speisen.
Wie nimmt man das „Gewürz des Glücks“ ein?
Kurkuma-Präparate enthalten in der Regel etwa 650 mg und werden meist einmal täglich zu einer Mahlzeit eingenommen.
Wichtig ist dabei vor allem der Extraktionsgrad und der standardisierte Gehalt des Wirkstoffs, in diesem Fall der Curcuminoide.

Hochwertige Nahrungsergänzungsmittel wie der Kurkumawurzelextrakt von EssentialSeries haben ein Extraktionsverhältnis von 50:1 und sind auf 95 % Curcuminoide standardisiert.
Wenn du etwas richtig machen kannst, warum solltest du es nur halbherzig tun?
Gibt es Gegenanzeigen?
Wenn du vorhast, ein Nahrungsergänzungsmittel mit Kurkuma in deine Ernährung einzubauen, solltest du das am besten mit deinem Arzt abklären.

Besonders wichtig ist das, wenn du schwanger bist oder stillst.
Jetzt weißt du: Kurkuma ist weit mehr als nur ein aromatisches Gewürz. Sie unterstützt Herz, Leber und Gelenke und gilt als vielversprechende Hoffnung im Kampf gegen Krebs.

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