Normalerweise trinken und essen wir gleichzeitig, aber ist das wirklich gesund?
Kann es schädlich sein, zum Mittag- oder Abendessen Flüssigkeiten zu sich zu nehmen?
Flüssigkeiten während der Mahlzeiten wie Mittag- oder Abendessen zu trinken, ist in den meisten Fällen nicht schädlich, aber es gibt einige Dinge zu beachten, besonders wenn bestimmte Verdauungs- oder Gesundheitsprobleme vorliegen:
- Verdünnung der Magensäfte: Große Mengen Flüssigkeit während der Mahlzeiten können die Verdauungssäfte verdünnen, was die Verdauung der Lebensmittel, besonders der Proteine, beeinträchtigen könnte. Für die meisten Menschen hat diese Verdünnung jedoch keine nennenswerten Auswirkungen auf die Verdauung.
- Völlegefühl: Flüssigkeiten, besonders kohlensäurehaltige Getränke, während der Mahlzeiten können ein Völlegefühl oder Magenbeschwerden verursachen. Das ist besonders bei Menschen mit Verdauungsproblemen wie Reizdarmsyndrom (RDS) oder häufigem Blähbauch spürbar.
- Erhöhter Kalorienkonsum: Wenn die Getränke viele Kalorien enthalten (wie Limonaden, gezuckerte Säfte oder Alkohol), kann das die Kalorienaufnahme unbemerkt erhöhen und langfristig zu Gewichtszunahme führen.
- Appetitkontrolle: Manche finden, dass ein bisschen Wasser vor oder während des Essens hilft, sich schneller satt zu fühlen und die Portionsgrößen besser zu kontrollieren. Andererseits kann zu viel Flüssigkeit dazu führen, dass man schneller isst und nicht richtig kaut, was die Verdauung beeinträchtigen kann.
Bei Menschen mit Verdauungsproblemen oder solchen, die unter Reflux oder SIBO (Dünndarmfehlbesiedlung) leiden, kann das Trinken großer Flüssigkeitsmengen während der Mahlzeiten die Symptome verschlimmern. Wenn du zu diesen Gruppen gehörst, wäre es sinnvoll, die Flüssigkeitsmenge während des Essens zu begrenzen.

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