- Die Lagerstroemia speciosa, auch bekannt als “Pride of India” oder einfach “Banaba”, ist ein beeindruckender Baum, der bis zu 15 m hoch werden kann. Seine Blätter sind groß, ledrig und länglich, und die Blüten leuchten in Farben wie Weiß, Violett oder Lavendel – ein echter Hingucker und in vielen Kulturen eine beliebte Zierpflanze.
- Die Pflanze wächst vor allem in Asien und Australien und ist in Ländern wie China, Kambodscha, Thailand, Vietnam, Indonesien, Malaysia und den Philippinen heimisch. Besonders auf den Philippinen ist sie bekannt und beliebt, woher auch ihr Name “Banaba” stammt.
In der asiatischen Volksmedizin werden die Blätter der Pflanze traditionell eingesetzt, vor allem zur Unterstützung bei Diabetes. Das liegt an den natürlichen Wirkstoffen in den Blättern, die der Pflanze ihre besonderen Eigenschaften verleihen.
Wissenschaftler haben über 40 bioaktive Stoffe in den Blättern der Banaba entdeckt, darunter Triterpene wie:
- Ursolsäure.
- Corosolsäure.
- Asiatische Säure.
- Alphitolsäure.
Außerdem enthält Banaba: Tannine, Ellagsäuren, Glukoside und Flavone (Stohs et al., 2012). Zu den häufigsten Anwendungen der Pflanze gehören:
- Ihre blutzuckersenkenden Eigenschaften (antidiabetisch).
- Ihre Wirkung als starkes antibakterielles Antibiotikum.
- Sie wirkt als natürlicher Entzündungshemmer.
- Sie ist ein kraftvolles Antioxidans, der reaktive Sauerstoffspezies neutralisieren kann.
- Sie hat eine leberschützende Funktion.
Und was sagt die Forschung? Die positiven Effekte von Banaba wurden in den letzten Jahrzehnten in zahlreichen Studien untersucht, sowohl im Labor als auch direkt am lebenden Organismus. Eine große Übersicht dazu findest du in der Arbeit von Tiwary et al. (2017).

Inhaltsverzeichnis
Wofür ist Banaba gut?
Banaba hat eine lange Tradition und wird schon seit Jahrhunderten genutzt. Das Interesse an ihrer Verwendung als Nahrungsergänzung ist nichts Neues, denn ihre Blätter werden schon seit Jahrhunderten als Tee genutzt – und das aus gutem Grund!
Traditionell wurde der Tee aus Banaba-Blättern getrunken, um den Blutzucker zu senken (als antidiabetischer Tee), beim Abnehmen zu helfen und als Antioxidans sowie Energielieferant, der die Stimmung und Vitalität der Menschen stärkte, die ihn konsumierten.
Heutzutage kennen wir die Wirkung der Corosolsäure, die in den Blättern steckt, viel genauer. Sie hat ein großes Potenzial bei der Blutzuckerregulierung, genauso wie andere Stoffe in der Pflanze, z. B. Ellagitannine.
Deshalb werden standardisierte Extrakte aus Banaba-Blättern, die reich an Corosolsäure sind, heute in der Naturheilkunde oft als Unterstützung bei Stoffwechselstörungen empfohlen, die mit einem gestörten Glukosestoffwechsel zusammenhängen – sprich: bei Diabetikern und Prädiabetikern.
Banaba wirkt, weil die Corosolsäure die Funktion bestimmter Rezeptoren (PPAR – Peroxisom-Proliferator-aktivierter Rezeptor Gamma) beeinflussen kann. Diese Rezeptoren sind an verschiedenen Stellen im Körper aktiv, regulieren den Fettstoffwechsel und können sogar den Fettabbau fördern.
Außerdem beeinflusst die Corosolsäure Mechanismen wie MPAK, NF-κB und andere Signalwege, die den Zucker- und Fettstoffwechsel steuern.
Ein besonderer Effekt der Corosolsäure ist, dass sie die Gluco(neo-)genese teilweise hemmen und die Aufnahme von Glukose in die Zellen fördern kann. Das hilft, den Blutzucker zu senken und sorgt für eine direkte antidiabetische Wirkung.
Wie nimmt man Banaba ein?
Es gibt keine festen Regeln für die richtige Dosierung von Banaba, vor allem, was den Gehalt an Corosolsäure angeht. Viele Studien untersuchen zwar, wie Banaba wirkt, aber genaue Empfehlungen zur Menge gibt es nicht.
Traditionell heißt es oft einfach: “Trink einen Banaba-Tee zu den Mahlzeiten.”
Wenn du aber auf Nummer sicher gehen willst, kannst du dich an die Empfehlung von HSN halten:
- 1 Kapsel am Tag mit einem hochwertigen Banaba-Extrakt, der auf 2 % Corosolsäure standardisiert ist und 10 mg pro Tagesdosis liefert.
Am besten nimmst du die Kapsel kurz vor einer kohlenhydratreichen Mahlzeit ein, um die Wirkung optimal zu nutzen.

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Hat Banaba Nebenwirkungen oder Gegenanzeigen?
Laut der umfassenden Übersicht von Stohs et al. (2012), einer der ausführlichsten Arbeiten zu dieser Pflanze, gilt:
“Es wurden weder bei Tierversuchen noch in kontrollierten klinischen Studien mit Menschen unerwünschte Wirkungen beobachtet.”
Das heißt, Banaba gilt als sicher für den allgemeinen und regelmäßigen Gebrauch.
Auch bei Extrakten, die oft konzentrierter sind und deshalb manchmal Fragen aufwerfen, brauchst du dir keine Sorgen zu machen:
Sie werden ebenfalls als absolut sicher eingestuft, wie es von europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörden bestätigt wurde. Wichtig ist nur, dass du dich an die empfohlene Dosierung auf der Verpackung hältst. Wenn du planst, mehr als die empfohlene Menge zu nehmen, sprich vorher mit deinem Arzt. So bist du auf der sicheren Seite und bekommst individuelle Tipps, die zu dir passen.
Fazit
- Banaba hat eine lange Tradition und wird vor allem wegen seiner antidiabetischen Eigenschaften geschätzt. Diese wurden in zahlreichen Studien, alten wie neuen, bestätigt – daher ist die Pflanze heute ein beliebtes Nahrungsergänzungsmittel.
- Ein gutes Banaba-Produkt sollte aus einem hochkonzentrierten Extrakt der Blätter bestehen, da sie die meisten funktionellen Inhaltsstoffe enthalten. Besonders wichtig ist die Corosolsäure, die im Zusammenhang mit den glukoseregulierenden Eigenschaften der Pflanze am besten erforscht ist.
- Bei HSN bekommst du einen Banaba-Extrakt mit hoher Konzentration, der super einfach einzunehmen ist – nur 1 pflanzliche Kapsel am Tag reicht aus.
- Das Beste: Banaba gilt als absolut sicher, und es wurden keine Nebenwirkungen berichtet.
Quellenangaben:
- Karsono, A. H., Tandrasasmita, O. M., & Tjandrawinata, R. R. (2019). Bioactive fraction from lagerstroemia speciosa leaves (DLBS3733) reduces fat droplet by inhibiting adipogenesis and lipogenesis. Journal of Experimental Pharmacology, 11, 39–51. https://doi.org/10.2147/JEP.S181642
- Klein, G., Kim, J., Himmeldirk, K., Cao, Y., & Chen, X. (2007). Antidiabetes and anti-obesity activity of Lagerstroemia speciosa. Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine, 4(4), 401–407. https://doi.org/10.1093/ecam/nem013
- Miura, T., Takagi, S., & Ishida, T. (2012). Management of Diabetes and Its Complications with Banaba (Lagerstroemia speciosa L.) and Corosolic Acid. Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine, 2012, 1–8. https://doi.org/10.1155/2012/871495
- Stohs, S. J., Miller, H., & Kaats, G. R. (2012). A review of the efficacy and safety of banaba (Lagerstroemia speciosa L.) and corosolic acid. Phytotherapy Research, 26(3), 317–324. https://doi.org/10.1002/ptr.3664
- Tiwary, B. K., Dutta, S., Dey, P., Hossain, M., Kumar, A., Bihani, S., … Chakraborty, R. (2017). Radical Scavenging Activities of Lagerstroemia speciosa (L.) Pers. Petal Extracts and its hepato-protection in CCl4-intoxicated mice. BMC Complementary and Alternative Medicine, 17(1), 55. https://doi.org/10.1186/s12906-016-1495-0
- Zhao, J., Zhou, H., Yanan, A. N., Shen, K., & Lu, Y. U. (2020). Biological effects of corosolic acid as an anti-inflammatory, anti-metabolic syndrome and anti-neoplasic natural compound (Review). Oncology Letters, 21(2), 84. https://doi.org/10.3892/OL.2020.12345
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