Fühlst du dich müder als gewöhnlich oder hast du ohne ersichtlichen Grund Muskelkrämpfe? Magnesiummangel könnte der Grund sein. Ein Magnesiummangel ist weit verbreitet und betrifft 80 % der Männer und 70 % der Frauen in den USA, aber auch in anderen Ländern wie Spanien.
- Die empfohlene tägliche Magnesiumdosis für Erwachsene liegt je nach Alter und Geschlecht zwischen 300 und 400 mg. In der Regel kann man sie durch eine ausgewogene Ernährung mit magnesiumreichen pflanzlichen Lebensmitteln und anderen Produkten decken.
Hier erfährst du, welche Anzeichen darauf hinweisen, dass dein Magnesiumspiegel niedrig ist und welche Schritte du unternehmen kannst, um im Gleichgewicht zu bleiben. Lass einen Mangel nicht unbemerkt und lerne, ihn vorzubeugen, damit du dich jeden Tag besser fühlst.
Inhaltsverzeichnis
Was verursacht Magnesiummangel?
Wenn du unter Krämpfen, Muskelzuckungen oder Muskelzittern leidest, könntest du einen Magnesiummangel haben – ein Mineral, das für die Nervenübertragung und Muskelkontraktion entscheidend ist. Ein Mangel kann Schwäche, Müdigkeit, Schlafstörungen und andere Symptome verursachen. In schweren Fällen kann ein starker Mangel zu Krampfanfällen, Delirium oder sogar Koma führen.
Aber woran liegt der Magnesiummangel? Heutzutage leiden viele Menschen an einem Mangel dieses Minerals. Zu den möglichen Ursachen zählen:
- Ungesunde Ernährungsgewohnheiten, bei denen Magnesiumchloridquellen fehlen oder viele verarbeitete Lebensmittel konsumiert werden.
- Alkoholismus.
- Medikamente, die die Aufnahme blockieren.
- Erhöhte Kalziumwerte im Blut (Hyperkalzämie).
- Starkes Schwitzen oder regelmäßiges Training unter widrigen Wetterbedingungen.
- Zöliakie, Darmentzündungen oder chronischer Durchfall.
- Phasen intensiven Stresses.

Welche Symptome hat Magnesiummangel?
Die wichtigsten Symptome eines Magnesiummangels zeigen sich schnell. Du solltest misstrauisch werden, wenn du Folgendes bemerkst:
- Muskelkrämpfe in Waden und anderen Muskeln.
- Nervosität und Unruhe.
- Bluthochdruck.
- Kopfschmerzen und Migräne.
- Konzentrationsstörungen.
- Brüchige Nägel.
- Zahnkaries.
- Energieverlust.
- Schwäche.
- Angstzustände.
- Gesichtstics.
- Abnormale Kalzium- und/oder Kaliumwerte.
- Schnelle Erschöpfung bei sportlicher Aktivität.
- Frühgeburt bei Schwangeren.
- Tachykardie, Herzrhythmusstörungen oder Herzmuskelkrämpfe.
- Zittern, Schwindel oder Krämpfe.
- Magen- oder Dünndarmerkrankungen, Erbrechen, Übelkeit, Durchfall und Krampfanfälle.
Was ist Hypomagnesiämie?
Hinter diesem etwas ungewöhnlichen Begriff verbirgt sich eine klinische Erkrankung, die dir vielleicht nicht fremd ist, auch wenn du dir dessen nicht bewusst bist. Wenn du darunter leidest, sind deine Magnesiumwerte im Blut niedriger als normal.
Was kann die Ursachen sein? Die Ursachen reichen von unzureichender Magnesiumaufnahme über verminderte Aufnahme oder erhöhte Ausscheidung aufgrund von Hyperkalzämie (erhöhte Kalziumwerte im Blutplasma) bis hin zu Hypokaliämie (niedrige Kaliumwerte). Auch Nebenwirkungen bestimmter Medikamente können diese Erkrankung auslösen.
Wie kannst du Magnesiummangel im Alltag vorbeugen?
Es ist sehr unwahrscheinlich, dass deine Ernährung allein ausreichend Magnesium liefert, deshalb ist es eine gute Idee, ein hochwertiges Supplement zu nehmen, das deine Werte ausgleicht – besonders, wenn du intensiv Sport treibst.
Die Magnesium-Supplements sind die beste Wahl, um einen Magnesiummangel im Körper auszugleichen. Sie sind vor allem für Menschen mit unausgewogener Ernährung oder für Sportler mit hohem Trainingspensum sehr vorteilhaft.

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