Auch wenn es wie eine zu allgemeine Empfehlung wirken mag, ist es eine der am wenigsten umstrittenen Aussagen. Alle Experten sind sich einig: Gemüse bringt gesundheitliche Vorteile und wird im Allgemeinen zu wenig konsumiert.
Vorteile von Gemüse
Hohe Nährstoffdichte
Dabei liefern sie sehr wenige Kalorien. Wenn wir uns ernähren, sollten wir auf die Nährstoffzufuhr der Lebensmittel achten, damit wir unseren Körper wirklich nähren und ihm echte Nahrung geben.

Reich an Ballaststoffen
Ballaststoffe helfen nicht nur auf probiotischer Ebene, sondern erhöhen auch das Sättigungsgefühl, sodass man weniger isst. Wir neigen dazu, mehr zu essen, als wir brauchen, und Ballaststoffe können dabei unser Verbündeter sein.
Polyphenolgehalt
Sie lassen uns unsere Abwehrkräfte stärken. Polyphenole kommen natürlich im Gemüse vor, um sich vor Fressfeinden zu schützen (und wir gehören auch dazu). Diese chemischen Verbindungen werden bei der Verdauung freigesetzt, und unser Körper versucht, sie so schnell wie möglich loszuwerden, was die Produktion unserer Abwehrkräfte anregt.

Einige Gemüsesorten wie Brokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl, Knoblauch, Lauch, Kohl, Grünkohl… enthalten Glucosinolate, die eine große Rolle bei der Krebsprävention spielen.
Ausreden, kein Gemüse zu essen
Obwohl es in diesem Thema einen breiten Konsens gibt, sagen viele Leute, dass Obst und Gemüse nicht mehr das sind, was sie mal waren. Dass sie keinen Geschmack und keine Qualität mehr haben, weil zu viele Pestizide und andere Stoffe verwendet werden, die diese Lebensmittel verändern. Das ist die Ausrede, die sie immer wieder bringen, um ihre Ernährungsgewohnheiten zu rechtfertigen. Das Schlimmste daran ist, dass diese Leute aufhören, Lebensmittel zu essen, die eine Quelle für Vitamine und Mineralstoffe sind, und stattdessen verarbeitete Lebensmittel voller Chemikalien und Zucker konsumieren. Diese Wahl ist viel schlechter als Gemüse zu essen.
Wie bei allem gibt es auch verschiedene Qualitäten von Obst und Gemüse. In diesem Fall empfehlen wir dir, wieder auf den Markt deines Vertrauens zu gehen, möglichst regional einzukaufen und so nah wie möglich an den Anbaugebieten zu sein. Es ist üblich, dass Bauern ihre Produkte dort verkaufen, wo sie ihre Felder haben.
So kannst du sicher sein, dass diese Lebensmittel nicht in Kühlhäusern gelagert wurden und direkt vom Bauern stammen.
Außerdem ist das oft eine günstige Option, denn der Einkauf in einem Bioladen kann das Budget schnell sprengen. Und beim Bauern, der nicht unbedingt biologisch anbauen muss, bekommst du oft gute Qualität zu einem fairen Preis.
Tipps, um mehr Gemüse zu essen
Iss saisonales Gemüse
Es ist nicht nur günstiger, sondern du bist auch sicher, dass es von bester Qualität ist. Je frischer, desto besser – und das erreichst du mit Gemüse aus der jeweiligen Saison, ohne lange Transportwege oder Lagerung im Kühlschrank.
Vielfalt macht Geschmack und Gesundheit aus
Jede Gemüsesorte bringt bestimmte Vorteile mit sich, da sie unterschiedliche Mineralien und Vitamine enthält. Um sicherzugehen, dass du keinen Nährstoffmangel hast, ist es am besten, so viel Vielfalt wie möglich zu essen.

Nutze moderne Geräte wie den Spiralizer oder einen klassischen Schäler
Damit kannst du besondere Gerichte mit Gemüse zaubern. Zum Beispiel Zucchini-Spaghetti machen und so eine große Portion Gemüse essen, im Gegensatz zu normalen Weizennudeln.
Vermeide verarbeitete Lebensmittel
Je mehr dein Gaumen an solche Lebensmittel gewöhnt ist, desto schwerer fällt es dir, den Geschmack von Gemüse und echtem Essen zu schätzen. Außerdem schaffst du mehr Platz für gesunde Lebensmittel, je weniger verarbeitete du isst.

Dämpfe, brate kurz an oder nutze sogar die Mikrowelle
Auch wenn die letzte Methode nicht optimal erscheint, erhält sie viele Nährstoffe im Gemüse, was uns wichtig ist. Vermeide vor allem Frittieren, denn dabei verliert das Gemüse viele Nährstoffe und die Kalorien steigen durch das Öl, das bei hohen Temperaturen oxidiert und nicht empfehlenswert ist. Gemüse zu kochen wird auch nicht empfohlen, da viele Nährstoffe ins Kochwasser übergehen, das du wegschüttest. Ein Dampfgarer ist ein Küchenhelfer, den du oft nutzen wirst, und er ist zudem günstig – du wirst es nicht bereuen.
Trink grüne Shakes – und wir betonen Shakes, nicht Säfte, denn das ist ein Unterschied
Da bei Shakes keine Reste weggeworfen werden wie bei Säften, nimmst du das ganze Gemüse mit allen Nährstoffen zu dir. Sie haben zwar keine Wunderwirkung zur Entgiftung, aber wenn du Schwierigkeiten hast, mehr Gemüse zu essen, kann das eine praktische Möglichkeit sein, dein Ziel zu erreichen.
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